STEIN IM BRETT

Seit 2014 verleiht das Stadtorchester an verdiente Persönlichkeiten die vereinseigene Auszeichnung "Stein im Brett". Damit bedankt sich das Orchester für einen außerordentlichen Einsatz zum Wohle des Vereins. Die Skulptur hat unser Vereinsmitglied Franz-Josef Kern geschaffen.

2018

Fünfter Preisträger sind Bernd Hölzenbein und Horst Gehlhaar horst_berndAus Anlass unseres 50-jährigen Jubiläums vergeben wir die Auszeichnung ausnahmsweise im Doppelpack. Geehrt werden zwei Persönlichkeiten, die den Verein geprägt haben. Es sind unsere ehemaligen Vorsitzenden Bernd Hölzenbein und Horst Gehlhaar. Bernd Hölzenbein wurde 1989 zum Vorsitzenden gewählt und übte das Amt 10 Jahre lang aus. Eine seiner ersten Herausforderungen war das Finden eines neuen Dirigenten. Nur drei Jahre später musste schon wieder ein neuer Dirigent gefunden werden. Im Alter von 27 Jahren wird Bertram Kleis Anfang 1993 der mit Abstand jüngste Dirigent des Orchesters. Das Orchester verjüngt sich und startet mit viel Schwung durch. Eine Herzensangelegenheit von Bernd war die Gründung eines Jugendorchesters. 1999 war es soweit. Er legte damit den Grundstein für unsere qualifizierte Nachwuchsarbeit. Horst Gehlhaar übernahm von Bernd Hölzenbein im Jahr 2000 für drei Jahre die Vereinsführung. Er ist mit dem Ansinnen angetreten, den Verein fit für die Zukunft zu machen. Ein Umdenken beginnt. Von nun an wird der Verein mehr wie ein Unternehmen geführt, damit ist der langfristig Erfolg garantiert. An den Standards und Maßstäben von Horst orientieren wir uns noch heute. Horst Gehlhaar hatte auch die Idee einer Live-CD von den Adventskonzerten. Jeder Konzertbesucher soll seinen Gesang mit nach Hause nehmen können. Eine tolle Idee, die auch heute noch funktioniert und sich großer Beliebtheit erfreut.

2017 

Vierter Preisträger ist Markus Spurzem stoa_markus_17Obwohl er für das Publikum und auch für die meisten Musiker still und leise im Hintergrund arbeitet, wäre kein Konzert und keine Probenarbeit ohne seine Tätigkeit möglich - die des Notenwartes. Markus Spurzem hat dieses Amt im Jahr 2004 übernommen und übt es heute immer noch aus. Unser Notenschrank umfasst circa 800 archivierte Musikstücke und in jedem Jahr kommen etwa 30 Titel dazu. Für unsere Konzerttätigkeiten bereitet Markus Spurzem jährlich zwischen 50 und 70 Stücke für das Orchester vor, d.h. er prüft die Ausgaben auf Vollständigkeit, stempelt und archiviert sie und schaut, dass genügend Stimmen für eine wechselnde Anzahl von Musikern verfügbar sind. Nach den Konzerten muss dann alles zurück ins Archiv einsortiert werden. Wir sind froh und dankbar, dass Markus Spurzem dieses Amt bereits solange ausübt und mittlerweile auch seine Tochter Rebecca in die Arbeit eingewiesen hat, die ihn tatkräftig unterstützt. Beide sorgen dafür, dass die musikalische Arbeit problemlos laufen kann. Daher wird Markus Spurzem auf einstimmigen Vorstandsbeschluss zum diesjährigen Preisträger unserer Auszeichnung "Stein im Brett" ernannt.

2016 

Dritter Preisträger ist Claus Peitz stoa_peitz_2016Ein Verein benötigt auch Förderer und Fürsprecher von außen. Wir sind froh, dass wir mit unserem Bürgermeister Claus Peitz einen verlässlichen Ansprechpartner haben. Er ist uns stets ein aufmerksamer Zuhörer, wenn der sprichwörtliche Schuh drückt. Claus Peitz macht für uns möglich, was möglich zu machen ist. Insbesondere beim Start der Bläserklasse an der Geschwister-Scholl-Realschule plus war er uns eine große Hilfe. Das ist keineswegs selbstverständlich. Daher gebührt ihm - auch stellvertretend für seine Mitarbeiter in der Verwaltung, insbesondere im Kulturamt - unser großer Dank. Er hat bei uns einen "Stein im Brett". Auf einstimmigen Vorstandsbeschluss wird Claus Peitz der Preisträger im Jahr 2016.

2015

Zweiter Preisträger ist Horst Nonn horst nonnHorst Nonn ist seit mehr als 45 Jahren im Verein aktiv tätig. Wobei die Wörter AKTIV und TÄTIG nicht groß genug herausgehoben werden können. Horst war 40 Jahre im Vorstand tätig und ist noch immer musikalisch aktiv. Er hat großes für den Verein geleistet. Dabei war er nie ein Mann der großen Worte, sondern hat lieber sofort mit angepackt. Einer, der immer zur Stelle ist, wenn er gebraucht wird. Auch wenn er die ganz großen Aufgaben abgegeben hat, sorgt er noch heute dafür, dass wir an unseren Proben nicht verdursten. Mit seiner Frau Elisabeth hatte er die Idee und den Mut, ein eigenes Konzert in der Mittelrheinhalle zu wagen: Der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Die Frühlings- und Adventskonzerte sind seit über 30 Jahren aus dem Andernacher Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Viele Jahre hat er als Geschäftsführer und zuletzt als Schatzmeister die Geschicke des Vereins mit bestimmt. Er kennt alle Höhen und Tiefen im Vereinsleben. 2013 hat der Landesmusikverband Rheinland-Pfalz ihn mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung wird Horst Nonn gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt.  

2014

Erster Preisträger ist Jan Geraerts aus Ekeren/Belgien jan geraertsJan Geraerts hat sich sehr um die Partnerschaftsverbindung Andernach - Ekeren verdient gemacht und ist zu einem guten Freund und großen Fan des Stadtorchesters geworden.  Jan Geraerts lebt den Partnerschaftsgedanken und fördert den Austausch der Vereine. Ihm ist wichtig, dass junge Leute diesen Gedanken weiterführen und für die Zukunft sichern. Daher freut es ihn auch immer sehr, wenn das Stadtorchester mit seinen vielen jungen und jung gebliebenen Musikern nach Ekeren kommt. Jan ist von Beginn an im Vorstand des Freundeskreises und war von 1996 bis 2013 dessen Vorsitzender. Aufgrund seiner Leistungen hat ihn der Freundeskreis zum Ehrenpräsidenten ernannt. Über viele Jahre war er für das Orchester der erste Ansprechpartner, wenn es um einen Besuch in Ekeren ging. Im Gegenzug kommt er auch gerne nach Andernach und besucht auch regelmäßig mit einer Abordnung unsere Adventskonzerte. Mit der Auszeichnung wird Jan Geraerts gleichzeitig zum Ehrenmitglied des Stadtorchesters ernannt.